Barreleye – Urged To Fall (2015)

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Eine neue Underground-Perle aus Berlin schmeißt ihr Debüt-Album auf den Markt: BARRELEYE können mit einem brachialen Mix aus Death, Thrash und Metalcore überzeugen.

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Es ist wieder Debüt-Zeit im Metal Guardian! Die junge Berliner Formation Barreleye schmeißt in diesem Jahr ihr Debütalbum Urged To Fall auf den Markt und kann vom Start weg überzeugen. Die Hauptstädter kredenzen uns nach eigener Aussage Death/Thrash-Metal, wobei man hier keineswegs Oldschool-Gepolter à la The Crown oder Sadus erwarten sollte. Vielmehr präsentieren Barreleye eine deutlich moderne Note und schrecken auch vor Core-Anleihen nicht zurück.

Mit “From The Inside” findet die Band dann auch direkt den perfekten Opener. Variable, groovende Drums und hochmelodische Gitarrenlicks vereinen sich zu einem mitreißenden Stampfer. Sofort fällt auf, dass hier fitte Musiker am Werk sind, denn auf Urged To Fall sitzt wirklich jede Note und jeder Schlag. Vor einer derart professionellen Herangehensweise darf man auch gern mal den Vikingerhelm ziehen. Man höre nur die versierten zweistimmigen Tappings bei “Hate Will Tear Us Apart”, das ist einfach großer Sport. Auch die rhythmische Vertracktheit des Titeltracks schüttelt nicht jeder Drummer einfach so aus den Handgelenken!

Über diesem dicken Gemisch schreit Shouter Micha seine hasserfüllten Botschaften heraus. Der junge Mann ist defintiv angepisst, cleane Parts kann man auf Urged To Fall tatsächlich mit der Lupe suchen. Dennoch variiert der Gesang quer durch alle Facetten des modernen Death Metals und Micha macht dabei in allen Tonlagen eine überaus überzeugende Figur. Wie die Faust aufs Auge passt übrigens auch die extrem fette und wuchtige Produktion von Jan Oberg (Earthship). Sämtliche Feinheiten des Sounds wurden hier wirklich präzise herausgearbeitet und das Gesamtbild passt einfach, auch wenn gerade die Drums an einigen Stellen etwas klinisch klingen.

Fans von Shadows Fall, Darkest Hour, In Flames (in den 90ern, als sie noch gut waren) oder auch As I Lay Dying sollten die jungen Hauptstädter definitiv mal anchecken. Zwar fehlt dem Album noch der ganz große Hit, aber das macht die Band mit viel Energie und guten Einfällen wieder wett. Auf jeden Fall kann man Barreleye guten Gewissens weiterempfehlen!

barreleye-cover-urged.jpgBewertung

Songwriting: 3/4

Sound: 3/4

Innovation: 1/2

Design: 2/2

GESAMT: 9/12

Band:

Micha – Gesang

Danilo – Gitarre

Christoph – Gitarre

Szymon – Bass

Henry – Schlagzeug

https://www.facebook.com/barreleyeofficial

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